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Unterrichtsfächer

USA-Austausch

Adolf-Reichwein-Schule, Neu Anspach – Monroe High School, Monroe, Wisconsin
Die Adolf-Reichwein-Schule führt seit 2003 einen Schüleraustausch mit der Monroe High School in Wisconsin/USA durch. Organisatoren und Betreuer des Austauschs waren bis Oktober 2004 Herr Knieling, durch den der Kontakt zur Monroe High School zustande gekommen war, dann Frau Hofer, in den letzten Jahren Frau Johannson. Die Organisatoren leiten mit jeweils einer weiteren Lehrkraft den Austausch am Ort und begleiten die Gruppe auch bei dem Besuch in den USA.
Im Oktober 2003 fuhr die erste Gruppe deutscher Schüler (10.-11. Klasse) für zwei Wochen nach Wisconsin, wo sie bei Gastfamilien wohnten, und zwei Tage in Chicago verbrachten. Der Rhythmus der Besuche und Gegenbesuche hat sich während der vergangenen Jahre mehrmals verändert, momentan findet der Besuch der amerikanischen Gäste in Neu-Anspach im Frühsommer statt (Juni), der Gegenbesuch in den USA immer in den zwei Wochen vor den Herbstferien, da hierzu auch die Fahrtenwoche genutzt wird.
Bei dem Besuch der amerikanischen Gäste versuchen wir, ihnen einen Eindruck von unserer Schule, aber auch der Region zu vermitteln. Besuche im Hessenpark und der Saalburg betonen den historischen Aspekt, während die Stadtrundfahrt in Frankfurt die moderne Dimension eröffnet. Weiterhin ist immer auch ein Besuch am Rhein eingeplant. Die Schülerinnen und Schüler besuchen an den meisten Tagen mit ihren Gastgebern die Schule und lernen so den Alltag an einer deutschen bzw. im Gegenbesuch an einer amerikanischen Schule kennen. In den USA ist der Aufenthalt in Chicago ein Highlight, in Monroe besuchen die Schülerinnen und Schüler das Capitol in Madison, wichtige Arbeitgeber der Region und ein Museum am Mississippi.
Der allgemeine Nutzen eines solchen Austauschs ist offensichtlich. Die Aufnahme eines Jugendlichen aus dem Partnerland sowie der Aufenthalt in einer Familie im Gastland ist eine Bereicherung des persönlichen Horizonts. Den Alltag in einem anderen Land zu erleben, andere Lebensweisen und Eigenheiten selbst kennenzulernen, bieten die Möglichkeit, das Verständnis für andere Kulturen zu erweitern und gleichzeitig die Reflexion des eigenen Umfelds zu eröffnen.

Den jungen Menschen wird eine Möglichkeit geboten, den Schulalltag und das Familienleben in einer anderen Kultur zu erfahren und so ein tieferes Verständnis des anderen Landes zu gewinnen. Dies ist besonders wünschenswert, da die USA durch Fernsehen und andere Medien eine wichtige Rolle in der Kultur Deutschlands spielen, wobei von den Medien jeweils nur bestimmte Segmente des amerikanischen Lebens vermittelt werden. Die Überprüfung der positiven und negativen Vorstellungen an der Realität ist eine wichtige Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler. Für die deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist andererseits auch durchaus relevant, als BotschafterInnen ihres Landes ihren Partnern einen positiven Eindruck vom Leben in Deutschland zu geben. Auf der persönlichen Ebene haben sich über die Jahre viele lang andauernde Freundschaften entwickelt, die sich in Kontakten in den sozialen Netzwerken fortsetzen und auch in gegenseitigen Besuchen aufrechterhalten werden.

Aktuell wird der Austausch von Frau Bötsch organisiert und steht ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Nachfolgend Bilder (Fr. Bötsch) des letzten Besuchs (2018) in den USA:

Hier in Chicago und Monroe; begleitet von Fr. Bötsch und Herrn Cojocar.